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Alles Wichtige rund um Amarone & Co...

Amarone Classico - Der Wein für Kenner

Der Amarone Rotwein stammt aus der italienischen Region Venetien, genauer gesagt aus dem Valpolicella, in unmittelbarer Nähe zum weltbekannten Gardasee. Deshalb heißt der Wein auch Amarone della Valpolicella, wobei Amarone sich vom italienischen Begriff amaro ableitet und übersetzt soviel wie bitter (im Abgang) bedeutet. Das besondere am Amarone ist, dass er hauptsächlich aus getrockneten (rosinierten) und qualitativ hochwertigen Trauben der drei Rebsorten Corvina, Rondinella und Molinara besteht.

Er ist einer der wertvollsten Weine Italiens, reich an vielfältigen und samtigen Aromen und wunderbaren Duftnoten, welche das Herz eines jeden Weinliebhabers in die Höhe schlagen lassen.


 

Die Geschichte des Amarone

Bereits im 16 Jahrhundert trockneten die Valpolicella-Winzer einen kleinen Teil der gelesenen Trauben auf extra angelegten Holzrosten. Aus diesen rosinierten Trauben wurde dann Anfang eines neuen Jahres ein Wein gekeltert. Dies war der Recioto della Valpolicella. Sein besonderes Merkmal war der sehr hohe Zuckeranteil, wodurch der Wein nicht mehr vollständig durchgären konnte. Laut einer italienischen Legende resultierte aus diesem Recioto der Amarone und zwar aufgrunddessen, dass ein Kellermeister angeblich ein Fass seines Reciotos vergaß und somit dieser zum ersten Mal die Gelegenheit hatte seinen enthaltenen Restzucker in Alkohol umzuwandeln und somit vollständig durchzugären. Der Amarone war also aus einem glücklichen Zufall geboren. Deshalb nennen auch manche den Amarone den Bruder des Recioto. Aus diesem Zufall entwickelte sich dann im Laufe der Jahre ein sehr exklusiver und weltweit beliebter Wein.


 

Die Herstellung des Amarone

Meist beginnt die Lese der Trauben für den Amarone ein paar Wochen (i.d.R. ab September) früher als für die restlichen Weine, da die für den Amarone vorgesehenen Trauben am Besten in Hügellagen wachsen und somit auch schon etwas früher reifen. Für die Produktion des Amarone werden nur die besten, vollkommen gesunde und reife, Trauben verwendet. Direkt nach der Weinlese werden die Amaronetrauben (oftmals auf Dachböden) zum Trocknen ausgelegt. Hier verbringen Sie ca. 3 bis 5 Monate auf speziellen Holzgittern, welche den Trockenprozess, das Rosinieren, optimal unterstützen. Während des Trockenvorgangs werden die Amaronetrauben regelmäßig gewendet und schlechte aussortiert. Sie verlieren so im Laufe der Zeit bis zu 3/4 ihrer normalen Flüssigkeit. Durch diese Flüssigkeitsreduktion konzentieren sich die Aromen und bilden intensive Ausprägungen. Danach werden dann die Amaronetrauben gekeltert und eingemaischt. Nach ca. drei Wochen setzt die alkoholische Gärung ein, welche wiederum ca. 45 Tage in Anspruch nimmt. Der aus diesem Prozess resultierende hohe Zuckeranteil führt zu einem recht hohen Alkoholgehalt von gut 15 %. Dieser schwankt je nach Jahrgang zw. 14,5 % und 16 %. Im Anschluss an die alkoholische Gärung reift der Amarone mindestens weitere 2 Jahre in Eichenfässern. Hochpreisige Spitzenweine reifen sogar bis zu 8 Jahren in kleinen Eichenfässern. Ganz besonders gute Jahrgänge werden in seltenen Fällen mit dem Zusatz Riserva bezeichnet.

Der Amarone Classico ist durch seine Konzentration, seinen hohen Alkoholgehalt und seine Tannine ein sehr langlebiger und qualitativ hochwertiger Wein, der bis zu 30 Jahren in der Flasche reifen kann.


 

Die drei Rebsorten des Amarone

Der Amarone besteht aus einer Traubenkombination (ital. Uvaggio). Die valpolicellatypischen (und heimischen) Sorten sind Corvina, Rondinella und Molinara.

Die offizielle Zusammensetzung für einen Amarone D.O.C. lautet wie folgt:

~ 40 bis 80% Corvina
~ 20 bis 40% Rondinella
~ 5 bis 25% Molinara

Zudem können auch zu maximal 15% Barbera, Rossignola, Negrara Trentina und Sangiovese Trauben sowie zu 5% Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und weitere Trauben zugegeben werden. Dies kann Einzeln oder in Mischung sein.


 



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Grasso Amarone

Auch für unseren Amarone Valpolicella 2008 D.O.C. ist der Schlüssel zum Erfolg die besondere Auslese der Trauben, die Ende September gepflückt und dann zum Trocknen gelagert werden sowie in der sorgfältigen Sortierung während der Trocknungsphase bis Ende Januar/Anfang Februar, wenn es dann endlich ans Keltern der Trauben geht. Weiter ist für diesen ausdrucksstarken Wein die besonders liebevolle Pflege während der 4 bis 5 Jahre dauernden Lagerung ausschlaggebend.


Abkürzungen:

D.O.C. = Denominazione di origine controllata - ist das zweithöchste italienische Gütesiegel für Weine und Lebensmittel
D.O.P. = Denominazione d’ Origine Protetta - dies ist das italienische Gütesiegel für Produkte mit geschützer Herkunftsbezeichnung
sup. = superiore - Qualitätsbezeichnung für Weine die sich durch einen niedrigen Säuregehalt und ein harmonisches Bouquet auszeichnen

Basics für die richtige Lagerung:

nicht zu kalte Raumtemperatur, aber auch nicht wärmer als 15°C
noch wichtiger ist aber eine möglichst konstante Raumtemperatur
möglichst dunkel, also wenig direkten und permanenten Lichteinfluss, wie z.B. Sonne oder Leuchtstoffröhren (ab und zu Licht an macht nichts aus)
etwas Luftfeuchtigkeit im Raum ist durchaus gut für den Korken, allerdings sollte Schimmel kein Dauergast sein, da dieser den Korken angreifen kann! Dann lieber den Wein in einem trockenen Raum und die Flaschen liegend (damit der Korken feucht und dicht bleibt) lagern, was aber auch grundsätzlich zu empfehlen ist
auch starke Gerück im Raum (z.B. Heizöltank oder Kohlevorrat) sollten Sie vermeiden, da diese mit der Zeit in Korken und Flasche ziehen können


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